Standortbestimmung an der Getu-Challenge in Willisau

Der TV Grosswangen nutzt die Getu-Challenge als Formtest und Motivationsspritze für die kommende Saison.


Knapp zwei Jahre befand sich die Geräteturn-Szene der Ü20 im Corona-Tiefschlaf. Bis letzten Samstag. Die Getu-Challenge in Willisau lud zum Formtest ein. Ein paar wenige Athletinnen und Athleten vom TV Grosswangen liessen sich diese Gelegenheit nicht entgehen. Die K5-Turnerinnen Elena Meier, Fabienne Unternährer und Victoria Küng überraschten mit teils sehr guten Übungen, patzten aber hier und dort unnötig. Elena schaffte als sehr gute 14. den Sprung in die Auszeichnungsränge.


Bei den Damen gewann Stefanie Meier die Goldmedaille respektive die essbare Willisauer-Ringli-Medaille. Jacqueline Meier verpasste als Fünfte die Auszeichnungen trotz Traumnote am Boden (9,70) nur ganz knapp! Petra Wüest und Petra Reichmuth ging’s ähnlich. Doch alle haben einen weiteren fehlerfreien Wettkampf zu verzeichnen. Dasselbe gilt für Kilian Fischer. Er fand sich inmitten vieler Top-Athleten wieder, musste sich als erfahrenen K7-Turner aber keineswegs verstecken. Hinter Kategoriensieger Simon Stalder (Rickenbach) und dem zweitklassierten Janis Fasser (Sempach) sorgte Fischer für die drittbeste Sprungnote in der Königskategorie 7 und erreichte damit Rang fünf mit Auszeichnung. «Ich war selbst überrascht, wie gut es lief», so Fischer nach dem Wettkampf. Dass er ein Wettkampftyp ist, hat er einmal mehr bewiesen.


Text: Stefanie Meier

Fotos: Markus Huber





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